Lange waren die Kakaobauern von Zwischenhändlern abhängig, die ihnen ihren Kakao zu einem viel zu niedrigen Preis abkauften. In vielen Ländern haben sich heute Kooperativen gebildet, die sich dagegen wehren und ihren Kakao selbst vermarkten. So hat sich in den letzten Jahren gerade Bio-Kakao als einträgliches Geschäft erwiesen, das den Kleinbauern vor Ort wesentlich höhere Einnahmen beschert.

Hauptabnehmerländer für Kakao sind die Niederlande, die USA und Deutschland.

Kakao wird wie Kaffee und Zucker an der Börse gehandelt. Die wichtigsten Börsen befinden sich in London und in New York. Auf der London International Financial Futures Exchange (LIFFE) und auf dem New York Board of Trade, Bereich CSCE (Coffee, Sugar and Cocoa Exchange) wird der Löwenanteil des auf dem Weltmarkt vertriebenen Kakaos gehandelt.

Die Preise werden in US Dollar beziehungsweise Britische Pfund pro Tonne angegeben. Je nach politischer Lage und Nachfrage stehen oder fallen die Rohstoffpreise und damit auch der Preis für Kakao. Auffällig ist wie bei Kaffee ein saisonales Hoch und Tief für Kakaopreise, abhängig von der Erntezeit, der Erntemenge und der Nachfrage auf dem Weltmarkt. Auch die maschinerie der Kakaoherstellung hat sich in den letzten 100 jahren wenig von seinem Grundprinzip geändert und so kann man heute immernoch diesselben Instrumente kaufen, die nötig sind um den Kakaoröstprozess zu beobachten.

Wenn der liebe Gott uns alle schlank haben wollte,
hätte er nicht die Schokolade erfunden...